FAQ

Häufig gestellte Fragen – FAQ

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Augenlaser-Behandlung in der Regel nicht. Die privaten Krankenversicherungen haben mehr Spielraum, sind jedoch von Gesetzes wegen nicht verpflichtet, die Kosten für eine Laserbehandlung zu übernehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Sachbearbeiter, um Ihre persönlichen Konditionen zu erfahren.

Ist man nach der Augenlaser-Behandlung arbeitsunfähig?

Nach einer LASIK ist man in der Regel nach 1 bis 2 Tagen wieder arbeitsfähig. Bei einer PRK oder LASEK kann es unter Umständen ein paar Tage länger dauern. Es handelt sich bei einer Augenlaser-Behandlung um einen komfortmedizinischen Eingriff, deshalb dürfen wir keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.

Ist eine LASIK steuerlich absetzbar?

Die operative Behandlung der Fehlsichtigkeit kann steuerlich geltend gemacht werden. Die Finanzverwaltung stuft die Fehlsichtigkeit als Krankheit und die Laserverfahren LASIK, LASEK und PRK als entsprechende Heilbehandlungen ein. Somit erkennt das Finanzamt die Aufwendungen für eine Augenlaser-Behandlung ohne Vorlage eines amtsärztlichen Attests als außergewöhnliche Belastung an. Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater.

Ist die Augenlaser-Behandlung wissenschaftlich anerkannt?

Die LASIK-Methode wurde 1999 von der Deutschen Opthalmologischen Gesellschaft (DOG) und dem Berufsverband der Augenärzte (BVA) als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Korrektur von Sehfehlern eingestuft. Als wissenschaftlich anerkannt wird ein Verfahren dann bezeichnet,

  • wenn Langzeitergebnisse vorliegen, die Spätkomplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen,
  • wenn alle Vor- und Nachteile weitestgehend bekannt sind
  • und der Anwendungsbereich klar umschrieben werden kann.

Beide Augen auf einmal oder eines nach dem anderen?

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass es keinen Vorteil bringt, zuerst das eine Auge und zu einem anderen Zeitpunkt (z. B. nach einer Woche) das andere Auge zu behandeln. Deshalb werden beide Augen in einer Sitzung behandelt.

Absetzen der Kontaktlinsen

  • vor der Voruntersuchung: In der Regel wird eine Pause von 2 Tagen verlangt.
  • vor der Laser-Behandlung: Harte Kontaktlinsen 4 Wochen vor der Behandlung nicht mehr tragen. Bei weichen Kontaktlinsen sind das 2 Wochen vor der Behandlung.

In Abhängigkeit des Hornhaut-Befundes können unter Umständen längere Tragepausen erforderlich sein.

Wie bereite ich mich auf den Behandlungstag vor?

Am Tag der Behandlung sollten kein Make-up, Parfüm, Aftershave und Haarspray benutzt werden. Nach der Behandlung darf der Patient nicht selbst Auto fahren – bitte eine Begleitperson mitbringen. Nach der Behandlung sollte eine Ruhepause von 4 – 6 Stunden eingehalten werden.

Kann der Sehfehler zu 100 % behoben werden?

Die heutigen Lasergeräte arbeiten äußerst präzise (im 1.000stel mm-Bereich). Abhängig von den Ausgangswerten, also dem Grad der Fehlsichtigkeit, ist eine Korrektur der Sehschwäche bis zu 100 % möglich. Jedoch können nicht alle Extremwerte (z. B. hohe Hornhautverkrümmung > 5 dpt) dauerhaft zu 100 % ausgeglichen werden. Sofern Sie für eine Laserbehandlung geeignet sind, wird die Vollkorrektur in nahezu 100 % erreicht, eine Nachbehandlung ist lediglich in 1 – 2 von 100 Fällen notwendig.
Eine Abweichung bis zu 0,25 Dioptrien wird vom Auge ausgeglichen und erscheint subjektiv optimal. Bei Abweichungen ab 0,5 Dioptrien kann eine Nachkorrektur erforderlich sein.

Gibt es Risiken?

Bei den heute angewandten Verfahren der refraktiven Chirurgie ist das Risiko ernsthafter Komplikationen allgemein als äußerst gering einzuschätzen.
Es kann jedoch, wie bei allen medizinischen Eingriffen, nie ganz ausgeschlossen werden.

Das Risiko, nach der Behandlung schlechter zu sehen als vorher, ist sehr gering. Zur Veranschaulichung: Bei der LASIK z. B. liegt die Komplikationsrate unter 1 %. Über Ihr individuelles Risiko wird Sie Ihr betreuender Arzt im Beratungsgespräch informieren.

Voraussetzungen für die Minimierung des Risikos auf den geringsten gegenwärtig erreichbaren Stand hängen wesentlich von der Erfahrung des durchführenden Chirurgen einerseits und von der Zuverlässigkeit des Patienten bei der Beachtung und Durchführung der postoperativen Behandlungsanweisungen andererseits ab.

Bleibt das Ergebnis stabil?

Ja, es liegen Langzeiterfahrungen der LASIK von über 20 Jahren vor. Nur bei ca. 5 % der Patienten gibt es Veränderungen in der Größenordnung von 0,5 Dioptrien innerhalb der ersten 6 Monate, sogenannte Regressionen. Bei Bedarf kann hier nachbehandelt werden. Nach 6 Monaten bleiben die Ergebnisse in der Regel stabil.

Verschlechtert sich die Sehfähigkeit mit zunehmendem Alter oder mit der Zeit wieder?

Eine Augenlaser-Behandlung schützt nicht vor der Alterssichtigkeit. Auch nach einer LASIK braucht der Patient ca. ab dem 45. Lebensjahr eine Lesebrille.

Patientenberatung:

Diese Ausführungen ersetzen nicht unsere persönliche und ausführliche Patientenberatung. Vereinbaren Sie gerne einen unverbindlichen Beratungstermin.

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